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Samstag, 29. Oktober 2011

Morgen endlich für ne Woche aus der Scheiße raus, die sich zu Hause nennt!


Donnerstag, 27. Oktober 2011

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Ich war schon immer stolz auf meinen Vater. Obwohl wir noch nie ein gutes Verhältnis zueinander hatten war ich so stolz auf ihn. Er war Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr. Ich erinnere mich noch daran als ich kleines Mädchen im Italienurlaub sagte das ich gerne auch Pilotin werden will. Er strahlte übers ganze Gesicht. Er liebte das Fliegen. Genau wie mein Opa. Und mein Opa zerbrach daran, das er nicht mehr fliegen konnte. Er redete Jahrelang nur übers Fliegen.
Und jetzt wird die Bundeswehr gekürzt. Die Hubschrauber gehen. Alle gehen. Die Freunde von meinen Eltern werden gehen.
Ich werde wieder viele Leute verlieren.
Aber am meisten tut es mir um meinen Vater leid. Ich habe Angst was aus ihm wird....



Achja und danke für eure immer lieben Kommentare :* Auch wenn ich nicht immer antworte, weil ich es einfach verpeile, lese ich sie alle <3
DANKE!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Es ist okay das ihr mich hasst. 
Ich tue es ja schließlich auch.

nicht ich

Sonntag, 23. Oktober 2011

Es ist lustig mit anzusehen, wie meine Eltern mich Tag für Tag ein Stücken mehr verlieren. Und sie immer noch denken ich vertraue ihnen. 


Samstag, 22. Oktober 2011

Gedanken im Kopf!

"Nimm mich in den Arm. Aber bitte fass mich nicht an. Komm mir nicht zu nah, denn ich würde dich nur verletzen. Gib mir deine Hand, aber lass mich bitte los. Ich möchte dich nicht mitziehen."

"Wir benutzen den Körper um Dinge auszudrücken, für die wir keine Worte finden"

"Ich möchte in mir selbst verschwinden, so dünn sein, dass ich einfach nicht mehr da bin"

"Ich habe in meinem Leben jeden Menschen vergeben, nur mir selbst nie"

"Ich will alles aus mir rausschneiden. Alles schlechte. Ich finde mich so abstoßend"

"Ich möchte nicht sterben. Ich will einfach nur tod sein"

"Tag um Tag sterbe ich ein Stücken mehr. Verliere mich selbst im Abgrund meiner Seele"

"Niemand weiß wie ich mich wirklich im Inneren fühle....."

"Sie verletzen ihr Äußeres um in Wahrheit ihr inneres zu töten"

http://www.youtube.com/watch?v=M8T190q6ez0

Ein wunderbares Video.

Freitag, 21. Oktober 2011

Ich erinnere mich ungern an meine erste Psycho-Tante. Ich war 12. Meine Mutter brachte mich zu ihr nachdem ich ihr erzählt hatte, das ich mit dem Tod von ihm noch nicht klar komme.
Jedes mal als ich im Wartezimmer saß hörte ich sie schon, wie sie den Gang hinunterlief. Bum. Bum. Bum. Ihre Schritte knallten richtig auf den Boden. Sie hatte graue lange Haare und eine silberne runde Brille. Ihre Schultern hingen herunter.
An unsere Gespräche erinnere ich mich kaum. Sie waren nicht besonders. Ich erzählte einfach wie ich mich fühle und sie versuchte herauszufinden wieso ich mich so fühle.
In diesem Jahr fing ich an mit selbstzuverletzen. Ich weiß noch das ich Narben an den rechten Bein hatte die relativ frisch waren. Ein paar fragten was ich da habe ich sagte immer: Ich bin durchs Gebüsch gelaufen
Doch sie fragte nicht. Sie ignorierte es. Sie ignorierte meine Aussagen über den Tod. Ich versuchte ihr zu sagen das ich nicht weiter weiß, das ich da bin weil sie mir helfen soll. Aber sie half mir nicht. Und ich ging...

Und als ich sie wieder traf sah sie mich an und fragte mich ob alles okay sei, das ich so fertig aussehe.
"Nein es ist nichts", sagte ich und ging weiter. Ich wusste das sie mir hintersah...



Donnerstag, 20. Oktober 2011

Ich schreie hinaus. Schreie. Lauter und immer lauter. Doch niemand hört mich. Niemand ist da...

nicht ich

Dienstag, 18. Oktober 2011

Ich war schon immer das  Mädchen das sich die Haut von den Fingern kratze. Meine Mutter schimpfte mich immer, doch  ich hörte nicht auf. Ich war schon immer das Mädchen das schnell agressiv wurde. Sich angegriffen fühlte. Ich war schon immer ein Mensch der nicht wollte das man ihm hilft. Ich habe es gehasst, wenn jemand mich nach Hause fahren wollte als es schon dunkel war. Egal wie viel Angst ich davor hatte das irgendwas passiert. Ich wollte immer alles alleine lösen. Während die Mutter einer Klassenkameradin mich anmotze weil ich angeblich etwas böses gegenüber ihre Tochter getan habe, wollte ich nie das meine Mutter mir hilft. Ich habe mir alles angehört und obwohl ich weinte, wollte ich keine Hilfe. Ich war schon immer das Mädchen das es gehasst hat, wenn man ihre Fehler sah. Ich hielt von klein auf meine Tests zu so dass kein Lehrer der hinter mir stand sehen konnte was ich schrieb. Ich wollte nicht das er lacht, wenn er eine falsche Antwort liest. Ich war schon immer diejenige die sich immer zu viel vorgenommen hat. Ich habe mir schon immer viel zu hohe Ziele gesteckt. Und wenn ich gescheitert bin wurde ich böse auf mich. Jedes mal ein kleines bisschen mehr. Ich konnte schon immer besser meine Gefühle aufschreiben als über sie zu reden. Ich habe schon als kleines Kind Geschichten geschrieben über Ereignisse die mich zum nachdenken gebracht haben. Ich wollte perfekt sein. Für mich und meine Eltern. Doch ich war nie gut genug. Ich war mir noch nie gut genug...



Montag, 17. Oktober 2011

Keine Droge der Welt könnte mich glücklich machen. Tausende Liter von Alkohol würden es nicht besser werden lassen. Ich könnte nie tief genug schneiden um das innere Monster zu töten.
Ich kann nicht schlafen weil ich das Gefühl habe jemand steht neben mir.
Ich wälze mich stundenlang im Bett herum. Heule mein Kissen klitschnass Ich kann nicht reden weil mein Mund zugeschnürt ist. Ich bin dicht. Verzweifelt.
Ich kann nicht mehr. Es geht nicht mehr. Ich brauche Hilfe und ich werde sie mir holen.

Freitag, 14. Oktober 2011

Bluten...

Scheiße. Schnitt.
NEIN STOP. Schnitt
Hör auf!. Schnitt.
NEIN NEIN NEIN. Schnitt.
Schnitt. Schnitt. Schnitt.

Der Zähler ist wieder auf null.

nicht ich

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Und irgendwann sitzt du da, mit der Jack Daniel´s Flasche in der Hand und merkst wie falsch dein Leben ist. Du schaust auf deine Arme und denkst dir nur: Wie konnte es soweit kommen. Dir schießen Erinnerungen durch den Kopf die dich verletzten. So stark das du es irgendwann selber tast. Du denkst an vergangene Freundschaften und wie du versucht hast dir irgendwo sonst Liebe zu holen. Du schiebst deine Eltern und sonstige Personen von dir weg ohne dir bewusst zu sein das du damit alles verlierst. Es gibt kein zurück. Und das alles, sagen dir die Narben.
Man trinkt sich die Birne weg um wenigstens ein paar Stunen zu vergessen. Man raucht Gras. Doch man bezahlt hart. Härter als man denkt. So hart, das man sich selbst aufgibt. Und egal ob man denkt: Jetzt bin ich am Tiefpunkt. Es geht verdammt nochmal tiefer. Immer tiefer, bist du dich selbst vollkommen verloren hast. Verloren in der unendlichkeit der weiten Welt....

Ich bekomme nichts auf die Reihe. NICHTS. Nicht mal anständig posten kann ich. Für was bin ich eigentlich noch fähig? 

nicht ich

Montag, 10. Oktober 2011

Ich stehe auf. Das erste an was ich denke: Schneiden!
Ich scherze in der Schule herum. Aber eigentlich denke ich die ganze Zeit an: Schneiden!
Ich gehe nach Hause, esse etwas. Während ich esse: Schneiden!
Ich sitze an den Hausaufgaben. Aber ich kann mich nicht konzentrieren denn egal was ich tue ich denke nur an: Schneiden!
Ich will die Klinge nehmen. Mir zuerst in die Arme schneiden, dann in die fetten Oberschenkel und zum Schluss in meinen fetten Bauch. Ich will mich bluten sehen.
Ich habe so einen Druck. Ich halte es nicht mehr aus. Aber diese Angst das es auffliegt ist so verdammt groß...
Ich bin hin und hergerissen...

Sonntag, 9. Oktober 2011

Versteckt!

Und ich weiß das die Klingen dort liegen. In dem Versteck auf das keiner kommt. Indem Verbände, Tabletten, Pflaster und Kippen liegen.
Seit Tagen streift mein Blick immer wieder über das Versteck.
Der Druck ist so groß wie schon lange nicht mehr. Aber die Angst das alles wieder auffliegt überwiegt. Ich will nicht mehr zu irgendwelchen Ärzten oder Psychatern. Ich will das alles nicht mehr. Ich will meiner Mutter den ganzen Stress nicht mehr antun.
Aber es geht nicht. Scheiße. Es geht nicht. Ich bin gefangen. Und das schon zu lange. Ich komme nicht heraus...

nicht ich

Dienstag, 4. Oktober 2011

"Wann fingen die Gedanken an?"
"Ich weiß es nicht. Sie waren einfach da. Von einem auf den anderen Tag"
Der Arzt schaut auf einen Zettel der vor ihm liegt.
"Beschreibe diese Gedanken. Kannst du das?"
Ich schaue auf meine Hände.
"Nein"
"Versuche es"
"Ich will nicht"
"Ich soll Ihnen Helfen. Sie brauchen Hilfe. Beschreiben sie diese Gedanken"
"Ich fühle mich wertlos. Manchmal fühle ich mich leer. Als hätte ich nicht einmal Organe. Als wäre ich einfach nur eine leere Hülle, die gleich in sich zusammenfällt. Manchmal aber schmerzt alles. Ich kann nicht schlafen, weil mir alles weh tut. Die Gedanken kreisen nur um Tod und Blut. Ich sehe keine Hoffnung mehr. Aber die habe ich sowieso schon vor langer Zeit verloren. Ich will dann einfach nicht mehr...."
[...]
"Darf ich deine Arme und Beine sehen?"
"NEIN"
"Wieso?"
"Weil das meins ist. Weil das mein kleines Geheimnis ist."
[...]
"Wie fühlst du dich im Moment"
Der Raum ist schlich gehalten. Typisch Arztpraxis.
"Leer. Einfach nur leer. Sie rauben mich aus. Saugen alles heraus. Alles was ich über Jahre verschwiegen habe"
....

Das Gespräch ging noch ewig weiter. Es war im Dezember. Der "Text" ist von diesem Tag.

nicht ich

Abschied!

Während meine Mutter noch etwas sagt sieht er mich an. Vorsichtig gehe ich einen Schritt auf ihn zu. Ich gebe meine kalte Hand in seine warme. Schaue ihn an und sage: "Tschüss". "Ich wünsche dir alles gute". Er lächelt. Sieht mich mit seinen braunen Augen an. "Danke". Ich schaue zu Boden. "Na dann mal los", sagt meine Mutter. Wir gehen. Als ich in der Türe stehe, drehe ich mich nochmal um und lächle.
Während meine Mutter und ich den langen Gang runterlaufen, denke ich daran wie wir uns am ersten Tag über Tunnels unterhielten. Das als ich Verschwand, er meine Mutter in den Arm nahm und er sie über mich ausfragte. Sie tröstete bis ich wieder erschien. Das er mich danach immer so mitleidig ansah. Das er mehr über mich wusste, als alle anderen. Ich denke daran, das er mich seit dem die ganze Zeit beobachtete, während ich auf den Boden starrte.
Das er sagte das es nicht gut ist, wenn ich nichts esse, als wir den Geburtstag meines Bruders feierten.
Ich mochte ihn gerne. Und nächstes Jahr am Sommerfest sehe ich ihn hoffentlich wieder :)

Samstag, 1. Oktober 2011

Am liebsten würde ich eine "Löschen" Taste in meinem Leben haben. Momente löschen in denen ich versagt habe. In denen ich verletzt wurde. Aber ich bin kein Computer.. Ich bin ein verdammter Mensch mit verfickten Gefühlen. 
Gerade eben habe ich alte Nachrichten durchgesehen und eine gefunden vor ca. 1,5 Jahren. 


S: 
Warum fühlt es sich so leer an, wenn du mit mir sprichst?
Warum fühlt es sich so leer an, wenn du bei mir bist?
Warum fühlt es sich so schwer an, wenn wir nichts mehr sagen?
Warum können wir nicht reden, nach so vielen Jahren? 
Warum fühlt es sich so leer an, wenn du mit mir sprichst? 
Warum fühlt es sich so leer an, wenn du bei mir bist?
Warum fühlt es sich so fern an, wenn wir uns noch nah sind?
Was bringt mir dieses Leben, wenn du einfach nicht da bist?
Deine Haut wird ganz kalt
Dein Blick wird ganz leer
Dein Atem wird leise
Und dein Kopf wird ganz schwer
Was hat dich so zerrissen?
Was hat dich so verletzt?
Was hat dich und dein Leben und dein Herz so zerfetzt?
Was hat dich so zerrissen?
Was hat dich so verletzt?
Was hat dich und dein Leben und dein Herz so zerfetzt?
Was bringen meine Worte, wenn du sie nicht hörst? 
Was bringt meine Liebe, wenn du sie nicht spürst? 
Warum können wir beide uns der Wahrheit nicht stellen?
Warum kann ich dieses Loch in deinem Herzen nicht füllen?

Der Song erinnert mich an dich. Die fett gedruckten Sätze besonders. Ich hab dich gern kleine Feli ;)


Ich habe nicht geantwortet, aber am liebsten hätte ich geschrieben: DU!! DU DU DU DU!! DU WARST ES!! DU!!! VERDAMMTE SCHEI?E DU!! UND DIE GANZEN ANDEREN!!

Aber ich tat es nicht, ich schrieb nichts.... Wie immer...

Es tut weh, dass zu lesen. Es tut so weh zu kapieren, das jeder es merkte wie du immer mehr zerbrachst...